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Business-Development und Geschäftsfeldentwicklung

Business Development – Geschäftsfeldentwicklung – wird von Unternehmen durchgeführt, damit das Wachstum eines Unternehmens in schon bestehenden aber auch neuen Geschäftsfeldern gefördert wird. Die Herausforderung besteht darin, die jeweiligen Geschäftsfelder entsprechend der Zielgruppen weiterzuentwickeln, den Business-Development-Plan zu schaffen und die notwendig werdenden Einzelmaßnahmen durchzuführen. Durch das Business-Development sollen mittels eines lange anhaltenden Prozesses neue Geschäftsfelder gefunden und daraus die passenden Geschäftsmodelle entwickelt werden. Es geht also um die Erschließung neuer Geschäftsfelder und die Anpassung des Unternehmens an sich verändernde Rahmenbedingungen, damit das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleibt.

Methoden für das Business-Development

Es gibt verschiedene Methoden, die sich für das Business-Development etabliert haben. Hierzu zählen:

Die SWOT-Analyse
Bei der SWOT-Analyse handelt es sich um das bekannteste Instrument des Business-Developments. SWOT bedeutet „Strengths, Weaknesses, Opportunities, Threats“, also „Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken“. Diese Methode untersucht die internen Stärken und Schwächen eines Unternehmens und analysiert externe Chancen und Risiken. Die Methode geht dabei systematisch und strukturiert vor und analysiert intern Kundenbeziehungen, Leistungen und Kompetenzen. Extern werden das Unternehmensumfeld, der Markt sowie gesellschaftliche, politische und technologische Entwicklungen ermittelt. Die Zusammenfassung aller Erkenntnisse führt zum SWOT-Portfolio, aus dem verschiedene Strategien entwickelt werden können. Stärken werden gefördert und genutzt, um Risiken zu verringern. Schwächen werden abgestellt, um einerseits Chancen zu nutzen und andererseits Risiken zu vermeiden.

Analyse des Portfolios
Bei dieser Methode werden die jeweiligen Unternehmensbereiche, welche Geschäftseinheiten bilden, untersucht. Dadurch wird der Investitionsbedarf analysiert und in Relation zum Ertrag gestellt. So kann ein Portfolio entwickelt werden, das die jeweiligen Unternehmensbereiche zusammenstellt.

Blue-Ocean-Strategie
Bei dieser Analysemethode – Blue-Ocean-Strategie – wird zwischen bereits bestehenden Märkten, dem „Roten Ozean“ und neuen Märkten, dem „Blauen Ozean“, unterschieden. Diese Methode bedient sich des ERSK-Quadrats, wobei ERSK für „Eliminierung“, dem Weglassen eines Produktes oder einer Leistung, „Reduzierung“ von Faktoren, „Steigerung“ von Faktoren über den üblichen Standard und „Kreierung“, der Neuentwicklung von Faktoren, steht. So können eine Kostensenkung und Optimierung des Nutzens erzielt werden. Die Erstellung einer Wertkurve ermöglicht den Vergleich des eigenen Unternehmens mit dem Wettbewerb. Auf einer vertikalen Achse wird ein Produktwert beziehungsweise ein Leistungsniveau dargestellt. Die horizontale Achse bildet die Kernelemente des jeweiligen Produkts oder die Leistungsmerkmale ab. Die sich daraus ergebende Wertkurve ergibt eine Vergleichsmöglichkeit mit Wettbewerbern.

Zur weiteren Ausdehnung des Marktes wird folgenden Fragen nachgegangen:
• Welche alternativen Branchen gibt es?
• Welche Gruppen bestehen innerhalb einer Branche?
• Welche neue Käufergruppen kommen infrage?
• Welche weiteren Produkte oder Dienstleistungen können angeboten werden?
• Wie lauten die Kaufmotive von Kunden?
• Welche Trends gibt es?

Mithilfe eines PMS-Quadrates kann ein vorhandenes oder geplantes Portfolio analysiert werden. Es bildet die Kategorien Pioneers, Migration und Sattlers ab.

Bei Pioneers handelt es sich um Produkte, die einen neuen Nutzen bieten und der Erschließung Blauer Ozeane dienen. Durch sie soll ein Blauer Ozean erobert werden, da er die größte Quelle profitablen Wachstums ist.

Sattlers ahmen andere Produkte mit geringem Wachstum, also diejenigen die sich im Roten Ozean befinden, nach.

Die Migrators befinden sich zwischen beiden Ozeanen. Es handelt es sich um vorhandene Produkte, die es zu verbessern gilt.

Mithilfe der vorgenannten Kategorien können die erforderlichen Maßnahmen gefunden werden. Sie bilden zudem die Grundlage zur Findung der Blauen Ozeane.